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Schulpatenschaften, Erasmus+

Ein Schüleraustausch ist wie ein aufregendes Abenteuer. Du hast die Möglichkeit, für eine Weile an einer Schule in einem anderen Land zu lernen, neue Freunde aus verschiedenen Kulturen zu treffen und eine neue Sprache zu lernen. Sei dabei bei unseren Projekten mit Dänemark, Polen und anderen Ländern in Europa. Informiere dich hier.

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Explore, Learn, Grow

Schulpartnerschaft Zakliczyn/Polen

Hast du Interesse, neue Menschen kennenzulernen? Wolltest du schon immer mal nach Polen reisen? Dann bist du bei uns richtig.

Seit mehr als 10 führen wir mit unserer Partnerschule in Zakliczyn /Polen (nähe Krakau) einen regen Austausch durch. 

Unsere Partnerschule liegt in einem kleinen Ort Zakliczyn in der Nähe von Krakau. Unter diesem Link https://zspzakl.exone-web.pl kannst du direkt auf die Homepageseite der Schule gelangen.

Wir bieten:
  • Gemeinsame Fahrten zu unserer Partnerschule nach Polen
  • Begegnungen mit polnischen Schülern und Schülerinnen in Bad Segeberg
  • Interessante Projekte und Ausflüge
  • Viel Spaß 

 

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Unser Team

Wir sind ein engagiertes und lustiges Team und begleiten euch auf Fahrten, Ausflügen und bei Projekten.

Das aktuelle Team ist:
von links: Marietherese Wülbern, Sabine Poggensee, Aleksandra Urbaniak, Tim-Ole Brandtner; nicht auf dem Bild: Bente Wohler

Für Fragen, wende dich an uns.

Kosten:

Unsere Reisen werden mithilfe des Deutsch-Polnischen-Jugendwerkes https://dpjw.org unterstützt, so dass die Kosten für eine gemeinsame Woche in Polen oder in Bad Segeberg geringgehalten werden können. 

FAQ

Die häufigsten Fragen

 
Wo übernachte ich?

Meistens wird in Jugendherbergen oder Pensionen übernachtet. Auch eine Übernachtung in einer Gastfamilie ist möglich.

Wie lange dauert der Austausch?

Der Austausch dauert eine Woche lang.

Welche Sprachkenntnisse brauche ich, um am Austausch teilzunehmen? 

Du brauchst keine speziellen Sprachkenntnisse. Die Verständigung erfolgt zum Teil auf Deutsch, Englisch, mit Gesten und der Körpersprache. Außerdem wirst du durch Lehrkräfte begleitet, welche übersetzen können. 

Und? Wie wars?

Erfahrungsberichte

Schüleraustausch Juni 2025

Unsere Reise nach Zakliczyn: Der Hinweg

Um 5 Uhr morgens ging es los – zumindest für fast alle. Einer von uns hat den Zug verpasst, fand aber zum Glück in Hamburg wieder zur Gruppe zurück. In Berlin verpassten wir dann gemeinsam unseren Anschlusszug – trotz sportlichem Einsatz auf dem Bahnsteig.
Nach ein paar Umwegen kamen wir schließlich erfolgreich in Kraków an. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter. Nach etwa eineinhalb Stunden erreichten wir gegen 20 Uhr Zakliczyn.
Am Gasthaus wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Nachdem wir unsere Koffer abgestellt hatten, ging es direkt wieder los: Wir wurden in der polnischen Schule zum Abendessen erwartet. Danach ging es zurück ins Gasthaus, wo wir Freizeit hatten – viele nutzten die Zeit, um sich auszuruhen.

Tagesausflug nach Krakau und ins Salzbergwerk

Am 13.06.2025 sind wir nach Krakau gefahren. Wir haben unsere polnischen Austauschschülerinnen und Austauschschüler schon vor der Hinfahrt aus digitalem Weg kennengelernt.
In Krakau besuchten wir das Pieskowa-Skała-Schloss und hatten etwa eine Stunde Zeit, um uns das Museum im Schloss anzusehen. Danach fuhren wir weiter in die Stadt, wo wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern Fotos machten. Die Stadt war sehr beeindruckend, und die Menschen waren sehr freundlich.
In der Galeria Krakowska hatten wir dann zwei Stunden Freizeit – die meisten gingen essen oder shoppen.
Die letzte Aktivität des Tages war die zweistündige Tour im Salzbergwerk. Diese fand leider nur auf Polnisch statt, aber Frau Urbaniak hat für uns übersetzt.
Vor der Führung mussten wir 800 Treppenstufen hinabsteigen. Unten sahen wir beeindruckende Statuen aus Salz und kleine Gewässer mitten im Berg. Der tiefste Punkt lag 135 Meter unter der Erde.
Auch wenn uns am Ende die Füße weh taten, war es ein wunderschöner Tag, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Burgenbesichtigung und gemeinsamer Grillabend

Am Samstag besuchten wir verschiedene Burgen und erfuhren mehr über deren Geschichte. Wir hatten viel Zeit, um Fotos zu machen und die Aussicht zu genießen.
Am Abend grillten und tanzten wir gemeinsam mit den polnischen Austauschschülern – ein schöner Abschluss des Tages.

Familientag mit den Gastfamilien

Am 15.06.2025 hatten wir den Familientag. Bei dieser Gelegenheit lernten wir die Familien unserer Gastschüler kennen und bekamen einen Einblick in die polnische Kultur und das polnische Essen.
Nach dem Essen rollten wir fast nach Hause – so lecker war es. Abends gab es dann noch Pizza.

Enriching lives, opening minds

Erasmus+

Am BBZ Bad Segeberg glauben wir daran, dass internationale Erfahrungen entscheidend sind, um das volle Potenzial unserer Lernenden zu entfalten. 

Mit Erasmus+ geförderten Programmen hast du die Möglichkeit, deine Fähigkeiten zu erweitern und wertvolle Einblicke in verschiedene Kulturen und berufliche Praktiken zu gewinnen.

  • Internationale Erfahrungen: Nimm an Praktika, Workshops und Schulungen in ganz Europa teil und wende Dein Wissen in realen Situationen an.
  • Kultureller Austausch: Tauche in verschiedene Kulturen ein, baue internationale Netzwerke auf und entwickle eine globale Denkweise, die dich auf dem Arbeitsmarkt hervorhebt.
  • Kompetenzentwicklung: Erwirb praktische Fähigkeiten und Kompetenzen, die von Arbeitgebern hoch geschätzt werden, und verbessere deine Beschäftigungsfähigkeit und Karrierechancen.

Schließe dich uns an und mache den ersten Schritt in eine aufregende Zukunft. Die Welt dein Klassenzimmer! Entdecke neue Möglichkeiten, knüpfe dauerhafte Verbindungen und bereite dich auf eine erfolgreiche Karriere vor.

Und wenn Du selber Lust bekommen hast, mit ERASMUS+ ins Ausland zu gehen, wende Dich an Herrn Rott oder an erasmus@bbz-se.de

Kosten:

80 % der EU-Fördergelder erhält man im Vorfeld, die restlichen 20 % nach Abgabe des Schlussberichts. Aufgrund fester Fördersätze kann man vorab kalkulieren, mit welcher Summe das Praktikum bezuschusst wird. Beispielsweise werden dadurch die Kosten für Flug und Unterkunft abgedeckt. 

FAQ

Die häufigsten Fragen

 
Wie erfolgt die Antragstellung?

Die Antragstellung für das Programm erfolgte über Herrn Rott und das SHIBB in Kiel problemlos.

Welche Sprachkenntnisse brauche ich, um am Programm teilzunehmen? 

Zum fachlichen Austausch sind gute Englisch-Kenntnisse erforderlich.

Und? Wie wars?

Erfahrungsberichte

BBZ Bad Segeberg meets IBC Fredericia-Middelfart, DK

Das zweite Jahr in Folge fand im Rahmen der Erasmus+ geförderten Austausches ein Projekt zwischen dem Berufsbildungszentrum (BBZ) Bad Segeberg und der dänischen Schule IBC Fredericia-Middelfart statt. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs aus den Fachrichtungen Wirtschaft und Technik. Das Projekt erstreckte sich diesmal über eine Woche und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sowohl in Dänemark als auch in Deutschland wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Neben dem kulturellen Austausch standen insbesondere Workshops zu Unternehmensgründungsideen auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler bildeten länderübergreifende Teams, um gemeinsam Geschäftsideen weiter zu entwickeln, die die Lernenden des BBZ im Rahmen der jährlich stattfinden Start-Up-Challenge erarbeitet hatten. Ein besonderer Fokus lag dabei auf Nachhaltigkeitsaspekten, die intensiv untersucht und in die Konzepte integriert wurden.

Am Ende der Woche fand eine Abschlussveranstaltung statt, bei der die Teams ihre überarbeiteten Geschäftsideen präsentierten. Die Veranstaltung bot eine Plattform, um die kreativen und nachhaltigen Ansätze der Schülerinnen und Schüler zu würdigen und zu diskutieren. Die Jury, bestehend aus Lehrkräften aus beiden Ländern, lobte von der Vielfalt und Kreativität der vorgestellten Konzepte.

Weitere Höhepunkte des Programms waren auch der interkulturelle Workshop in Dänemark sowie ein gemeinsamer Ausflug in das mittelalterliche Lübeck. Die Teilnehmenden erkundeten die historische Altstadt und besuchten das Hansemuseum, um mehr über die bedeutende Rolle Lübecks in der Hansezeit und die wirtschaftliche Kooperation im Ostseeraum zu erfahren. Dieser Ausflug bot nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern vertiefte auch das Verständnis für die kulturellen und historischen Verbindungen zwischen den beiden Ländern.

Mit Erasmus von und mit europäischen Partnern lernen

Mit Erasmus+ entdeckten neun Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftsschule am BBZ Bad Segeberg kürzlich nachhaltige Landwirtschaft, innovative Bildung und internationale Freundschaften in Schweden.

Hier geht es zum vollständigen Artikel aus dem Bauernblatt, Ausgabe 28 vom 12.07.2025

Mein Erasmus+ Praktikum bei der Mela in Finnland

Mein drittes Ausbildungsjahr als Sozialversicherungsfachangestellter startete gewissermaßen mit einem Flug nach Helsinki. In Espoo, nahe der finnischen Hauptstadt, absolvierte ich dort im August ein Praktikum im Rahmen von Erasmus +.

Mein Arbeitgeber, die SVLFG in Kiel, ist die Sozialversicherung der „grünen“ Berufe, sprich Landwirtschaft, Forst und Gartenbau, und zwar nicht nur im Bereich Krankenversicherung, sondern auch Unfall, Pflege und Rente. Die SVLFG ist bereits auf europäischer Ebene mit entsprechenden spezialisierten Organisationen in Frankreich, Polen, Österreich und Finnland vernetzt, ENASP. Insofern lag es nahe, mich um ein Praktikum in einer dieser vier Träger zu bemühen. So kam ich zur Mela (Maatalousyrittäjien eläkelaitos).

Mein Praktikum hatte zwei inhaltliche Schwerpunkte; das Bemühen und Halten von jungen Nachwuchskräften und das Thema Digitalisierung. Es zeigten sich strukturelle Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten. Der fachliche Austausch war intensiv und es wurde immer wieder verglichen, wie Themen in Espoo und in Kiel angegangen werden. So konnte ich einige „best practice“ Beispiele mit nach Kiel nehmen.

Die Aufnahme durch die „Kollegen“ in Espoo war sehr freundlich, alle waren sehr hilfsbereit. So hatte ich eine Unterkunft, ein kleines Appartement, in Fußnähe zum Mela-Büro ergattert. 

Zu den praktischen Fragen:

Die Antragstellung für das Programm erfolgte über Herrn Rott und das SHIBB in Kiel problemlos. Die entsprechende Planung dafür fand im Januar 2025 statt. 80 % der EU-Fördergelder erhält man im Vorfeld, die restlichen 20 % nach Abgabe des Schlussberichts. Aufgrund fester Fördersätze kann man vorab kalkulieren, mit welcher Summe das Praktikum bezuschusst wird. Bei mir wurden dadurch die Kosten für Flug und Unterkunft abgedeckt. Etwa 350 Euro habe ich selbst dazugelegt, aber essen muss man ja auch zu Hause.

Fazit: Ein Praktikum mit Erasmus+ lohnt sich. Allerdings ist es kein „betreuter“ Urlaub. Man muss sich schon selbst vorab konkret überlegen, was man lernen will, was das Praktikum bringen soll. Zum fachlichen Austausch sind ordentliche Englisch-Kenntnisse erforderlich.  Eine gute Gelegenheit, mal über den Tellerrand zu schauen.

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